06.-07.03.2026 Kassel
Tagung/Workshop
transmortale XV
Zeit: 6. März 2026 von 16–19.30 Uhr und 7. März 2026 von 10–17 Uhr.
Ort: Museum für Sepulkralkultur, Weinbergstraße 25–27, 34117 Kassel
Für wen interessant: Junge Wissenschaftler*innen, die sich in der Abschlussphase einer Qualifikationsschrift befinden, Postdocs und andere interessierte Forschende.
Darum geht es: Über den Tellerrand des eigenen Forschens blicken: Neue Forschungen aus dem Bereich Sepulkralkultur kompakt vermittelt kennenlernen und diese diskutieren. Sich für die eigene Forschung vernetzen. Das Thema Tod und Trauer in der Kinder- und Jugendliteratur durch das Hören von Vorträgen und das Mitmachen in Workshops vertiefen.
Veranstalter:
Die transmortale XV – Neue Forschungen zum Thema Tod ist ein Projekt in Kooperation zwischen dem Zentralinstitut und Museum für Sepulkralkultur, Kassel der Universität Hamburg, Institut für Empirische Kulturwissenschaft und der Stiftung Deutsche Bestattungskultur.
Dem Arbeitskreis transmortale XV gehören an:
Dr. Dirk Pörschmann (Kassel), Dr. Dagmar Kuhle (Kassel), Prof. Dr. Norbert Fischer (Hamburg),
Dr. Simon Walter (Düsseldorf), Karla Alex (Heidelberg), Dr. Moritz Buchner, Stephan Hadraschek M.A.,
Jan Möllers M.A. (alle: Berlin).
Die transmortale XV findet in Zusammenarbeit mit dem Rudolf-Bultmann-Institut für Hermeneutik am Fachbereich Evangelische Theologie (Prof. Dr. Malte Krüger) sowie dem Katholisch-Theologischen Seminar (Prof. Dr. Tobias Hack) – beide Philipps-Universität Marburg – statt.
Ausführliche Beschreibung:
Die transmortale ist eine zweitägige Präsenzveranstaltung, die jährlich im Museum für Sepulkralkultur in Kassel stattfindet.
Am Freitagabend, dem 6. März, beginnt die transmortale XV mit einer als Symposium organisierten Buchvorstellung. Die dann druckfrisch vorliegende Publikation „(Un-) Sichtbarkeit der Toten. Theologisches am Friedhof“ (24 Textbeiträge, Springer VS / Wiesbaden) wird durch eine Einführung der Herausgeber, drei Vorträge sowie ein Podiumsgespräch vorgestellt. Der folgende Tag bietet am 7. März eine thematisch offene Plattform für Nachwuchswissenschaftler*innen unterschiedlicher Disziplinen, um ihre Forschungsprojekte oder Qualifikationsarbeiten zum Thema Tod vorzustellen, was eine breite Vielfalt an Perspektiven und wissenschaftlichen Ansätzen ermöglicht.
Die Auseinandersetzung mit dem Tod begleitet die Menschheit seit Anbeginn ihrer Tage. Er ist ein Problem der Lebenden, und deshalb weisen alle wissenschaftlichen Disziplinen, die sich mit dem (Zusammen-)Leben der Menschen befassen, auch Berührungspunkte zu Sterben und Tod, zu Abschied und Gedenken, zur Endlichkeit und zu den Versuchen auf, das Unvermeidliche zu bewältigen.
Die Themen Sterben, Tod und Trauer sind seit längerem verstärkt in den Fokus der fächerübergreifenden Forschung gerückt. Disziplinen wie Archäologie, Ethnologie, Kulturanthropologie oder Kunstgeschichte beschäftigen sich seit jeher mit Gräbern und Begräbnisplätzen. Inzwischen interessieren sich jedoch weitere, ganz unterschiedliche Disziplinen für den Wandel der Trauer- und Bestattungskultur, zum Beispiel die Soziologie, Psychologie, Geschichte, Philosophie, Medizin(-Ethik), Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Geschlechterforschung sowie Kultur- und Medienwissenschaften.
Der Workshop transmortale bietet eine Plattform für das Forschungsfeld Sterben, Tod und Trauer.
Er richtet sich an junge Wissenschaftler*innen, die sich in der Abschlussphase einer Qualifikationsschrift befinden, aber auch an Postdocs und andere interessierte Forschende. Ihnen wird die Möglichkeit gegeben, neue Perspektiven zu entwerfen und sie in größerer Runde zu diskutieren. Ziel ist eine interdisziplinäre Auseinandersetzung, die empirische und theoretische Ansätze zusammenführt und einen intensiven Austausch ermöglicht. Auf diese Weise können aktuelle Fragen und Ergebnisse interdisziplinär beleuchtet und inhaltliche Gemeinsamkeiten transdisziplinär zusammengeführt werden.
Das vollständige Programm finden Sie unter:
Anmeldung bis zum 27. Februar 2026
Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e. V.
Zentralinstitut und Museum für Sepulkralkultur
Weinbergstraße 25 – 27, 34117 Kassel
E-Mail: info@sepulkralmuseum.de
Tel.: 0561 9189340
Teilnahmebeitrag: 50,- Euro / ermäßigt 25,- Euro (Studierende).
Für den zweiten Tag kann für 30,- Euro pro Person Verpflegung (Mittagsimbiss, Kuchen, Obst, Getränke) gestellt werden. Ohne diese ist Selbstversorgung erforderlich.
Rücktrittsbedingungen:
Bei Verhinderung nach der Anmeldung bitten wir um Nachricht bis 7 Tage vor Tagungsbeginn. Andernfalls müssen wir Ihnen den vollen Kostenbeitrag in Rechnung stellen. Sie haben jederzeit die kostenfreie Möglichkeit, eine*n Ersatzteilnehmer*in zu benennen.
Datenschutz:
Ihre Anmeldedaten werden ausschließlich zum Zweck der Anmeldung benötigt und unterliegen dem Datenschutz.
